Home
wer?
was?
Projekt-Themen
Stückchen Erde
Geburtstage
fortlaufende Gruppen
Feriengruppen
Bilder, Stimmen
Tier-Patenschaften
Solawi
wo?
warum?
Kontakt
Impressum
Sitemap

Ab sofort bieten wir die Möglichkeit, eine

Patenschaft

für eins der von uns gepflegten Tiere zu übernehmen.

 

Sie ermöglichen uns hiermit eine nachhaltige Pflege und Versorgung dieser Tiere.

Da wir nur kleine Herden halten, sind der Aufwand und die entstehenden Kosten unverhältnismässig hoch.

 

 

 

Schaf- Patenschaft

Skudde

                                                  

Die Skudden, auch " Wikinger- Schafe" genannt, sind kleine, robuste Landschaftspfleger, die sowohl äusserlich als auch vom Verhalten her noch sehr an Wildschafe erinnern.

Durch die Züchtung immer großrahmigerer Tiere wurde die Skuddenhaltung für die Fleischproduktion immer unlukrativer, obwohl das wildbretartige Fleisch unter Kennern weiterhin als Delikatesse gilt.

Nachdem auch viele Kleinbauern, die der Skudde aufgrund ihrer Genügsamkeit und Widerstandskraft weiterhin die Treue hielten, von Großbetrieben verdrängt wurden, sind diese wertvollen Tiere mittlerweile stark vom Aussterben bedroht.

Die Skudde ist ein kurzschwänziges, mischwolliges Heidelandschaf, ihre Brunst ursprünglich asaisonal.                                                                                                                                               Das heisst, dass es nicht nur im Frühjahr Lämmergeburten gibt, manche Muttertiere gebären tatsächlich im selben Jahr noch ein zweites Mal.

Skudden sind Fluchttiere, im Vergleich zu anderen Rassen recht scheu, lebhaft und sehr munter. So reichen für viele Rassen Zäune mit einer Höhe von 80 cm bis 1m, wohingegen unsere mit 45- 50 cm Widerristhöhe deutlich kleineren agilen Damen es schaffen, über 1,3 m hohe Elektronetze zu springen- wenn es darauf ankommt- die Herren sowieso, sie werfen sich aber eher gegen die Zäune, um den Durchgang für den Rest der Herde offen zu halten.

An und für sich sind die Tiere aber sehr standorttreu- es braucht manchmal echte Überzeugungsarbeit, bis sie mir glauben, dass an DIESER Stelle nun KEIN Zaun mehr steht.

Skudden zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten und noch verlässliche Instinkte, so habe ich z. B. noch nie erlebt, dass eine Skudde, auch als Erstgebärende, ihr Lamm nicht annimmt.

Bei uns haben die Tiere im Winter einen Offenstall zur Verfügung und rund ums Jahr Weidegang auf diversen Flächen.

Sie leben im Herdenverband- der Bock ist ständig dabei.

Langsam finden die Skudden zunehmend Bedeutung in der Landschaftspflege, da sie viele Pflanzen beweiden, die andere Schafe meiden würden, dabei aber z.B. unscheinbare Nester von bodenbrütenden Vögeln respektieren, Atemhügel von Ameisen nicht zertreten usw.

Wollen wir hoffen, dass sich der Berufszweig Landschaftspflege für die Schäfer etablieren kann und damit viele alte, bewährte Rassen ihre "Daseinsberechtigung" zurückerhalten können- und dass es überhaupt noch Exemplare dieser Rassen gibt, mit denen sich der Bestand weiter aufbauen lässt.

 

Mit einer Patenschaft helfen sie uns dabei, die Schafe- nicht nur als wichtigen Genpool- artgerecht halten zu können.

Mit 10 € monatlich, bzw. einmalig 120 € im Jahr leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu dieser Form von Naturschutzarbeit.

Natürlich stelle ich Ihnen die Tiere gerne vor und erzähle Ihnen etwas über " Ihren" Schützling. Ausserdem freuen wir uns selbstverständlich über tatkräftige Hilfe dann und wann, sollten Sie Sich dazu berufen fühlen.

 

 

 

 

Hühner- Patenschaft

Maran

Die Marans sind eine Zweinutzungsrasse aus dem französischen Örtchen Maran.

Zwei Nutzungen meint hier, dass die Hühner genügend Eier legen, um zu diesem Zweck gehalten zu werden, aber die Tiere auch soviel Fleisch ansetzen, dass sich die Aufzucht der Hähnchen lohnt, und diese nicht, wie bei vielen Legerassen üblich, direkt aussortiert werden "müssen".

Soweit die Theorie. Natürlich legen hochgezüchtete Hybridhühner weit mehr Eier, und natürlich setzen Hähnchen im konventionellen Mastbetrieb schneller und mehr Fleisch an, als alle urtümlicheren Rassehühner.

So hat sich die Vielfalt der Geflügelrassen leider schon erheblich reduziert und nimmt immer noch weiter ab.

Erstaunlich finde ich hier die Reduzierung auch im Verhalten der Tiere- die meisten Hühner sind heute nicht mehr in der Lage, ihre Eier erfolgreich auszubrüten.

Natürlich ist die Brut ein hochkompliziertes Geschäft, die Eier dürfen nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm werden, sie müssen befeuchtet werden, ehe sie austrocknen, müssen immer wieder gedreht und von innen nach aussen bewegt werden,...

Trotzdem sollte jeder gesunde Vogel doch dazu in der Lage sein?

Unsere Marans leben jedenfalls wie die Skudden im Herdenverband, sie legen schöne, dunkelrotbraune Eier - und bebrüten sie auch, wenn wir sie lassen.

So haben wir dieses Jahr eine stolze Glucke, die aus 9 Eiern 8 Küken ausgebrütet hat und diese nun wehrhaft verteidigt.

Die Tiere verfügen über reichlich und noch mehr Auslauf, was z. T. daran liegt, dass diese Kandidatinnen, ganz im Gegensatz zu unserer letzten Belegschaft, nicht bereit sind, sich an die Zäune als Begrenzung zu halten.

Der Hahn geht dann notgedrungen und laut schimpfend ebenfalls darüber hinweg, um "seinen" Damen weiterhin zur Seite stehen zu können.

(Mittlerweile haben die angrenzenden Nachbarn gestanden, die netten Tiere allmorgentlich mit den leckersten Dingen zu füttern- wenn das kein Ansporn ist!)

 

Trotz dieser Versorgung brauchen die Tiere ihr Grundfutter und ausserdem einen fuchs- und mardersicheren Stall, der täglich auf- und zugemacht werden muss. Auch hier freuen wir uns über helfende Paten, die uns mit 5 € im Monat oder 60 € im Jahr helfend unter die Arme/ Flügel greifen.

 

 

Sollten sie an einer Patenschaft Interesse haben, setzen Sie Sich mit mir in Verbindung.

Auch wenn Ihnen die angedachten Beträge zu viel erscheinen, oder das Portmonnaie sie nicht hergeben will- wir freuen uns über jede Spende, seien es Materialien, adäquates Futter oder eingebrachte Arbeit.